Jahresrückblog 2020 - Montagsbuero
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Jahresrückblog 2020 – Zwischen Ausnahmezustand und Gelassenheit

Im Rahmen der Blogchallenge Jahresrückblog 2020 möchte ich versuchen, das Jahr Revue passieren zu lassen. Der Jahresrückblog 2020 wird von Judith initialisiert, hier kannst du dir gerne mal anschauen, wie die Challenge funktioniert. Auf ihrem Blog Sympatexter bloggt Judith über Contenterstellung und vor allem über das schreiben. Richtig und gezielt Texte zu erstellen will schließlich gelernt werden. So jetzt, aber wirklich, setzten wir uns mal mit diesem verrückten Jahr auseinander. Lange habe ich versucht, dies erfolgreich zu verdrängen, gibt es überhaupt etwas, auf das es sich lohnt, zurückzublicken? Vermutlich wird dies ein ganz anderer Jahresrückblick als die Jahre zuvor. Zahlen und Fakten für das Montagsbüro habe ich noch nicht ausgewertet und ich scheu mich auch davor.

Die schwierige Situation in der Wirtschaft spiegelt sich definitiv in meinen Analytics wieder. Das Werbebudget in vielen Betrieben ist gekürzt und oftmals kann nur geschaut werden mit einem schnellen Krisenmanagement dagegen zuhalten. Mit dem ersten Lockdown im März war sie nun da, die Realität, das wir mitten in einer Krise stecken. Außerhalb Europas konnten wir schon Wochen vorher beobachten, wie ein Virus ganze Regionen lahmlegt. Jedoch hätte wohl kaum einer wahrhaftig geglaubt, dass wir eigentlich schon mitten drinstecken.

Mittendrin in dieser Pandemie. Reproduktionszahl, Lockdown, Homeoffice und Corona-Tote bestimmten plötzlich unseren Alltag. Noch jetzt bekomme ich bei dem Gedanken an diese Anfangszeit Gänsehaut. Der anfängliche Optimismus, dass wir die Krise in wenigen Wochen überstanden haben, ist schnell gewichen.

Mein Motto des Jahres

Da habe ich jetzt wirklich eine Weile drüber nach gedacht, rückblickend gesehen kann ich dir gar nicht mehr sagen, was mein wirkliches Motto für dieses Jahr wahr. Es hat sich schon ziemlich schnell zu Jahresbeginn in ein “Alles was zählt, ist durchhalten!” Gewandelt. Das war irgendwie wirklich meine Parole für dieses Jahr. Im Januar bin ich mit so viel Freude, Lebensmut und Ideen in dieses Jahr gestartet. Ich hatte für mich selbst aber auch für mein Montagsbüro so viele Pläne und Vorsätze. Aber ehrlich nichts davon wurde Realität, Motivation und Kraft waren genügend vorhanden aber die äußeren Umstände waren nicht die richtigen. Die Leser und Zugriffszahlen auf den Blog waren ein stetiges auf und ab. Meine Zielgruppe sind vorrangig Selbstständige und kleine Unternehmen.

Für viele war die digitale Präsenz wichtig und ein kleiner Rettungsanker, aber niemand hatte die Zeit, sich intensiv damit zu beschäftigen. Oftmals wurden viele Dinge direkt aus dem Bauch heraus umgesetzt und es fand ein Lernen im Handeln statt. Was absolut auch gut und richtig ist, wir alle mussten schauen, wo wir stehen und dinge für uns neu justieren. Das Jahr ist nun geschafft, meine Planung ist abgeschlossen und ich freue mich enorm darauf, dich im kommenden Jahr noch stärker unterstützen zu können. Du kannst dich auf viel tolle neue Inhalte und auch Formate freuen. Das Motto für 2021 lautet im Raketenflug von null auf hundert. Setzen wir alles auf eine Karte und machen das beste und grandioseste daraus, was wir nur können.

Emotionale Momente

Ein Jahr voller Achterbahnfahrten, ich glaube an Emotionalität kaum noch zu übertreffen. Meist hebt jedes Jahr ein ganz besonderes Highlight oder einen emotionalen Moment hervor. Doch in diesem Jahr hörte das Auf und Ab nicht auf, der Höhepunkt lies sich nicht erreichen. Ich kann für mich sagen, dass es keine absolute Katastrophe war, im Gegenteil, wir haben zu jederzeit versucht, an das Gute zu glauben und das beste daraus zu machen. Ein wirklich emotionaler Moment für mich persönlich war die Entscheidung, das Großstadtleben gegen das Dorfleben einzutauschen. Zu Beginn der Pandemie haben mein Mann und ich gemeinsam entschieden, das Abenteuer Eigenheim anzugehen. Nach langer Suche war es dann plötzlich da, unser Zuhause.

Wir wagten den Schritt und saßen kurz vorm ersten Lockdown beim Notar, unterzeichneten den Kaufvertrag für unser Bauernhaus. Gut eine Woche später waren Altenheime für Besucher gesperrt, das erst mal mussten Geschäfte und Restaurants schließen. Kinder konnten die Schule oder den Kindergarten nicht besuchen. Uns wurde schnell klar, wie verrückt es war, ein sanierungsbedürftiges Bauernhaus in dieser Zeit zu kaufen. Es folgten sieben Monate höhen und tiefen Freude und Verzweiflung aber keine Sekunde, an der wir diese Entscheidung bereut haben.

Die harte Arbeit, die Isolation von Freunden und Familie, all das hat sich ausgezeichnet. In unserem direkten näheren Umfeld hatten wir eine Coronainfektion, ansonsten sind alle gesund und wohlauf. Zwei Tage vor Weihnachten haben wir es gewagt, den Umzug zu starten und den Weihnachtsbaum im neuen Zuhause aufzubauen. Das kommende Jahr wird nicht weniger aufregend und anstrengend, aber wir wissen jetzt, wofür es sich lohnt, dran zu bleiben.

Eine Lektion die uns das Leben lernt

Abstand halten, Kontakte reduzieren und den Bewegungsradius einschränken. Als introvertierter Mensch hätte ich tatsächlich nicht gedacht, dass mich genau diese drei Dinge so in die Knie zwingen. Ich bin gerne mit mir allein, ich arbeite seit Jahren im Homeoffice und das zusammentreffen mit vielen Menschen vermeide ich eh und je so gut es geht. In meiner gewohnten Umgebung fühle ich mich am wohlsten und auch am freiesten. Der Punkt jedoch ist, wenn ich Raus gehen will oder irgendwo anders hinfahren mag, dann könnte ich es jeder Zeit tun. Das mache ich in der Regel gar nicht, ich bin der größte Reisemuffel auf Erden. Aber dieses Gefühl es jetzt nicht einfach tun zu können, schränkt mich dermaßen ein, das ich das Gefühl habe, manchmal nicht genug Raum zum Atmen zu haben.

Ich weiß, es klingt seltsam, aber so ist es. Auch introvertierte Stubenhocker müssen ihren Weg mit der neuen Situation finden. Mittlerweile bin ich immer öfter total Fine damit und ich kann es mehr den je annehmen, einfach in meiner Komfortzone zu bleiben. Aus diesem Jahr nehme ich mit, wie wichtig es für die eigene mentale Gesundheit ist, nicht den Anschluss an die Außenwelt zu verlieren. Es ist wichtig, sich mit den richtigen Menschen zu umgeben und Kontakte zu pflegen. Mehr und mehr bin ich begeistert, auch mal neue Dinge anzugehen, virtuelle Mittagspausen mit Freunden, digitales Co-Working und vieles mehr. Die Grenzen, die einen limitieren, sind die, die man sich selbst auferlegt.

Was hat sich im Montagsbuero verändert?

Meinem Jahresrückblog 2020 kann ich gar nicht so viel Veränderungen beimessen. Rückblickend ist dieses Jahr eher als Kontinuität und Stabilität zu sehen. Das Montagsbuero entwickelt sich stetig weiter zu einem festen Blog Magazine für Selbstständige und Marketingverantwortliche. Die Leserschaft wächst immer weiter und ich freue mich über jeden einzelnen wiederkehrenden und neuen Nutzer auf meinem Blog.

Es tut nach einem so turbulenten Jahr sehr gut zusehen, das sich die viele Arbeit auszahlt und man wirklich Menschen erreicht, die dankbar für Tipps und Tricks sind. Das wird auch im kommenden Jahr so bleiben, Kontinuität steht ganz oben auf der Agenda. Um dir einen kleinen Ausblick zu geben, kann ich dir verraten, dass es gleich Anfang 2021 mehrere tolle Produkte im Montagsbuero Shop für dich geben wird. Ich freu mich darauf, mit dir gemeinsam ins neue Jahr zu starten. Machen wir das beste draus!

Die 3 beliebtesten Blogartikel 2020

Ob sich wohl an den beliebtesten Blogartikeln einen Trend erkennen lässt? Gerne kannst du mir in den Kommentaren oder über support@montagsbuero.de jederzeit Themenwünsche und Anregungen schicken. Das Montagsbuero Blog soll dich in deinem digitalen Auftritt stärken und voranbringen. Mir ist es wichtig, Inhalte zu erstellen, die dir auch wirklich nützlich sind.

Die Top 3 in 2020:

Was erwarte ich von 2021?

Meine Erwartung an 2021 ist riesig, aber eine viel größere Erwartung habe ich an mich selbst. Mein Ziel ist es, wieder zu meiner Mentalen stärke, zurückzufinden, mein Schneckenhäuschen zu verlassen und viele Unternehmen und Marken im Netz sichtbar zu machen. Ich möchte mehr Unternehmen helfen, Umsatzdefizite aus diesem Jahr auszugleichen und eine starke Marke aufzubauen. 2021 soll für uns alle gleichermaßen ein besseres werden, das schaffen wir nicht alleine, aber zusammen!

Jahresrückblog 2020 – Mein Fazit

Zu guter Letzt ein kurzes Fazit zum Jahr zur Challenge oder einfach zu allem. Ich fand die Challenge Jahresrückblog 2020 sehr hilfreich. Einen Rückblick oder ein paar Worte zu diesem Jahr zusammen zu bekommen sind mir persönlich unheimlich schwergefallen. Sich mit dem vergangenen zu beschäftigen und die letzten Monate Review passieren zu lassen, ist gar nicht so leicht. Unabhängig vom Jahresrückblick für den Blog oder auch für mich persönlich. In der Facebook-Gruppe habe ich viele andere getroffen, denen es ganz ähnlich ging. Dieses Jahr kann jetzt getrost vorüber gehen und ein neues kann kommen.

Hast du noch Fragen?

Welche Themen und Beiträge wünschst du dir künftig auf dem Montagsbuero Blog? Wo liegen deine größten Herausforderungen? Wie immer freue ich mich auf den Austausch mit dir, gerne in den Kommentaren oder per Mail über meinen Kontakt.

Bleib gesund!

Alex

#Montagsliebhaber

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