Pay per Click - Mehr Umsatz mit PPC-Kampagnen
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Pay per Click – Anzeigen schalten mit Klickvergütung

Pay per Click Kampagne, mit wenigen Klicks den Umsatz steigern. Geht man danach was viele E-Commerce Strategien Versprechen, dann ist es genau das was Pay per Click Kampagnen bewirken. Pay per Click wird im Marketing auch als PPC bezeichnet. Ebenfalls solltest du den Begriff Cost per Click, kurz CPC kennen. Auch dieser wird fester Bestandteil in deinem Marketing Mix werden. Bei beidem handelt es sich um Abrechnungsmethoden deiner Werbeanzeigenkampagnen. Sie bieten dir enormes Potenzial in der Steuerung deiner Kampagnen.

PPC ist für dich interessant, wenn du Anzeigen über Google oder Facebook schaltest. Auf Facebook Werbeanzeigen und Budget, bin ich bereits in einer 3-teiligen Blogserie detaillierter eingegangen. Ich verlinke dir hier die Kategorie Facebook Marketing, da findest du alle relevanten Beiträge dazu. Pay per Click heißt also, dass du den jeweiligen Anbieter für jeden Klick auf deine Werbeanzeige bezahlst. Mit der Werbeanzeige erzielst du beispielsweise mehr Besucher auf deiner Webseite. Anders ausgedrückt könnte man sagen, dass du quasi die Besuche auf deiner Seite bezahlst. Im Online Marketing sprechen wir hier häufig auch von Klickvergütung. Du bezahlst somit nur für eine tatsächliche Interaktion. Das ist ein wesentlicher Vorteil dieser Abrechnungsmethode.

Cost per Click

Mit dem Cost per Click oder kurz auch als CPC bezeichnet, wird schließlich der Preis pro Klick festgelegt. In der Regel wird der Betrag im Bieterverfahren bestimmt. Dazu bietest du für deine Werbeanzeige beispielsweise auf ein relevantes Keyword. Es gibt aber auch Varianten, in denen hier ein Fixpreis zugrunde gelegt wird. Das Prinzip bleibt jedoch immer das gleiche, du bezahlst nur dann, wenn der Nutzer tatsächlich auf deine Werbeanzeige bzw. Link geklickt hat.

Das Bieterverfahren heißt nichts anderes das, dass höchstbietende Unternehmen den Werbeplatz bekommt. Deine Werbeanzeige muss nicht speziell nur auf ein Keyword ausgerichtet sein, diese kann auch in einem umfangreicheren Themenfeld ausgespielt werden. Bei deinem Anbieter erhältst du verschiedene Möglichkeit für das Targeting deiner Werbeanzeige, um diese gezielt auszuspielen.

Pay per Click Kampagne

PPC-Kampagnen sind nichts anderes als Kampagnen, die mit Pay per Click abgerechnet werden. Diese Art von Werbekampagnen werden am häufigsten für Suchmaschinen Anzeigen eingesetzt beispielsweise bei GoogleAdWords. Ebenso wird im Affiliate Marketing nach Klicks auf einen Werbelink abgerechnet.

PPC-Kampagne mit GoogleAdwords

Eine Werbekampagne einzurichten ist im Grunde nicht schwierig, sicherlich sollte man wissen, was man macht. Meiner Meinung nach sollte man aber den Mut haben, Neues zu probieren. Du musst am Anfang kein so hohes Werbebudget einsetzen. Um eine Pay per Click Kampagne zu starten, richtest du dir zu allererst einen Account bei einem Anbieter deiner Wahl ein. Neben dem Facebook-Werbemanager ist GoogleAdwords ein bekanntes Tool. Nach dem du ein Konto für dein Unternehmen angelegt hast, hinterlegst du eine Zahlungsmethode und ein Preis für deine geplante Kampagne. Dann bestimmst du noch das Keyword, damit deine Anzeige ausgespielt wird, wenn Nutzer danach suchen. Es ist eher selten, dass du einziger Bietende auf ein Keyword bist. So kommt es schließlich zum Bieterverfahren.

Ist deine Ad geschaltet, wird sie immer dann ausgespielt, wenn jemand danach sucht. Du bezahlst aber nur, wenn diese letztlich auch erfolgreich ist und deine Anzeige angeklickt wird. Das klingt im ersten Moment komplizierter, als es ist, einen Account hast du schnell erstellt und es kann eigentlich schon losgehen. Damit deine Anzeige letztlich ein gutes Ergebnis erzielt sollte der Inhalt auch entsprechend optimiert sein, das ist aber noch mal ein ganz anderes Thema.

Reichweite steigern mit Pay per Click

Mit Pay per Click Kampagnen steigerst du online vor allem deine Unternehmenspräsenz. Dabei behältst du die volle Kostenkontrolle über deine Kampagne, da du bereits im Vorfeld ein festes Budget dafür vorgibst. Gerade als Einsteiger im Online Marketing ist das eine gute Möglichkeit Erfahrung mit Werbeanzeigen zu machen. Unliebsame Überraschungen und Budgetüberschreitungen können so vermieden werden.

Selbst wenn deine ersten Werbeanzeigen am Anfang nicht die gewünschte Performance erzielen, hält sich der Schaden in Grenzen. Deine Werbung wurde ausgespielt und bringt so schon Aufmerksamkeit auf deine Marke. Würde im schlimmsten Fall niemand auf deine Anzeige klicken bedeutet dies aber auch für dich das keine Kosten abgerechnet werden. Du kannst dies als Anlass nehmen, deine Anzeige für die nächste Kampagne und Ausspielung mehr auf das Nutzerverhalten hin zu optimieren. Reichweite wird so zu einem messbaren Ziel in deinem Online Marketing.

Mit wenigen Klicks mehr Umsatz in die Kasse

Wie wir bereits gelernt haben, ist es ganz einfach. Mit dem richtigen Abrechnungsmodell und Anzeigeverfahren kannst du schnell gute Ergebnisse erzielen. Entscheidend ist am Ende, dein Inhalt. Du kannst dein Anzeigenmodell und Targeting noch so gut optimieren, wenn am Ende niemand Klick bringt es dir nichts ein. Langfristig reicht es nicht aus, nur auf eine Suchmaschine zusetzen.

Mit der Zeit solltest du deine Anzeigen- und Kampagnentpypen auf verschiedene Kanäle ausweiten. Je nach Relevanz für dein Unternehmen kann das beispielsweise plattformübergreifende Kampagnen für Amazon, Facebook und Google sein. Um für deine Marke die relevanten Kanäle und Plattformen zu finden solltest du einwenig experimentieren. Versuch dich an verschiedenen Anbietern, Plattformen und vor allem Anzeigentypen. Finde heraus wo und womit du deine Zielgruppe erreichst. Es gibt verschiedene Varianten, um die Performance von Kampagnen mit wenig Aufwand auszutesten.

4 Kampagnenformate

Ich möchte dir im folgenden 4 Kampangenformate vorstellen, die du als Pay per Click Kampagne einsetzen kannst. So kannst du deine Unternehmenspräzens optimal steigern. Durch das Experimentieren mit verschiedenen Anbietern bekommst du eine Menge Daten und Analysen zu deinen Anzeigen. Diese bieten dir eine gute Grundlage für weitergehende Optimierungen und Anpassungen deiner Strategie. Zudem kannst du drauf hin die relevanten Kanäle identifizieren. Lerne mit der Zeit, dich von deinen Konkurrenten abzuheben, probiere wage was Neues. Werde zum Vorreiter deiner Branche. Heb dich von der Masse ab, um von deiner Zielgruppe wahrgenommen zu werden.

Google-Shopping

Erstes Kampagnenformat was ich dir vorstellen möchte, ist Google-Shopping. Dieses Format ist besonders für Shop-Betreiber interessant, Anzeigen werden auf Grundlage eines Datenfeeds ausgespielt. Das heißt, dass die Suchmaschine automatisch entscheidet welches Produkt, von welchem Werbetreibenden für die Suchanfrage eines Nutzers relevant ist. Es ist wichtig das du die Produktbilder, Titel und Beschreibung drauf hin optimiert sind. Als Shop-Betreiber solltest du hierauf viel Wert legen, nichts dem Zufall überlassen. Verlasse dich nicht auf Standardangaben von Händlern, Produktbeschreibungen sollte einzigartigen und auf deine Zielgruppe zugeschnitten sein. Wie bei jeder Anzeige solltest du auch hier auf relevante Suchbegriffe und Keywords achten.

Google bietet dir an dieser Stelle viele Möglichkeiten, deine Produkte optimal zu bewerben. Zum Beispiel Merchant Promotion, das ist eine Funktion, die einer Rabattaktion ähnelt und als Tag eingeblendet wird. Klickt der Nutzer auf ein hier gezeigtes Produkt, erhält er einen Rabattcode, den er beim Kauf nutzen kann. Ein weiteres Format sind die sogenannten Showcase Ads, die man quasi als Bildanzeige beschreiben kann.

Dynamic Search Ads

Dynamic Search Ads solltest du dir genauer anschauen, wenn du neben Google Shopping Ads auch mit klassischen Suchanzeigen vertreten sein möchtest. Mit wechselndem Sortiment ist es eine gute Möglichkeit, die Kampagnen immer aktuell zu halten. Ähnlich den Shopping Ads entscheidet Google, zu welcher Suchanfrage die Anzeigen geschaltet werden.

Eine Dynamic Search Ad, kurz DSA bezeichnet ist eine klassische Textanzeige. Anzeigetitel und Zielseite wählt die Suchmaschine automatisiert aus. Auch hier können wieder alle Daten in einem Feed hinterlegt werden. Der Vorteil dieser Anzeigen liegt darin, dass du sie beispielsweise auf eine spezifische Produkt-URL ausrichten kannst. Dadurch wird diese Anzeige nur bei einer spezifischen Suchanfrage ausgespielt. Darüber hinaus kannst du als Werbetreibender ganz gezielt für einzelne Produkte und Angebote ein Cost per Click Gebot abgeben. Damit eine Anzeige stets auf dem neusten Stand ist, sollte der Feed regelmäßig aktualisiert werden.

Amazon Advertising

Im Gegensatz zu Werbeanzeigen in Suchmaschinen haben Anzeigen bei Amazon einen deutlichen Einfluss auf das organische Ranking von Produkten. Das bezieht sich darauf, wie oft ein Produkt bereits verkauft wurde. Amazon als Online Marktplatz berücksichtigt alle Verkäufe die über Amazon-Ads stattgefunden haben, so kann die Werbung für ein Produkt die Sales-Performance und damit das organische Ranking eines Onlineshops verbessern. Möchtest du deinen Shop weiter in den Fokus rücken, kannst du zu dem noch Sponsored Product Ads einsetzen. Eine Strategie könnte auch sein, die eigenen Produktanzeigen auszuspielen, wenn Nutzer nach den Keywords der Wettbewerber suchen. Das ist vor allem dann sinnvoll, wenn die eigenen Produkte günstiger oder besser sind. Amazon bietet noch weitere Formate an, wenn es für dich ein relevanter Kanal ist, informier dich noch einmal genau.

Facebook Ads

Über Facebook Werbeanzeigen habe ich auf dem Montagsbuero Blog schon einige Male geschrieben. Ich finde das Facebook Werbeanzeigen, Unternehmen einen großartigen Mehrwert bieten können. Auch hier kannst du in deinem Werbemanager Konto Pay per Click Kampagnen starten. Im Bereich Social Media Marketing und Social Ads ist Facebook ganz weit vorne. Facebook als Werbeplattform bietet verschiedene Anzeigenformate und Produktanzeigen. So kannst du aktuelle Angebote oder Produkte beispielsweise über Product Ads präsentieren.

Mit Re-Targeting kannst du Kunden, die auf deiner Webseite nichts gekauft haben, über Facebook erneut ansprechen. Spiel dem Nutzer Produkte aus die er bereits zu vor in deinem Shop betrachtet hat. Kombiniere diese Werbeanzeigen mit ähnlichen Angeboten, die den Nutzer ebenfalls interessieren könnten. Getreu dem Motto der Liebe auf den zweiten Blick. Interessant ist es für dich als Werbetreibender, dass es bei deinen Kampagnen nicht nur um die Gewinnung von Neukunden geht, sondern auch um deine Bestandskunden. Diese solltest du nicht aus dem Blick verlieren und glauben, dass sie von allein immer wieder zurückkommen. Facebook bietet Unternehmen eine Breitemasse an Anzeigenformaten an. Du solltest also entsprechend deinem Kampagnenziel das passende Format finden.

Fazit

Abschließend möchte ich noch einmal festhalten, Pay per Click ist ein interessantes Abrechnungsmodell. Es eignet sich für Fortgeschrittene sowie Einsteiger. Gerade als Neuling in der digitalen Werbewelt ist dieses Modell eine gute Option. Du behältst die volle Kostenkontrolle und kannst mit der Zeit lernen plattformübergreifend die richtigen Werbeanzeigenformate auszuspielen.

Ich hoffe, dieser Beitrag hat dir einen kleinen Einblick in die Welt der digitalen Werbeanzeigen gegeben. Wie immer freue ich mich auf den Austausch mit dir, gerne in den Kommentaren oder per Mail über meinen Kontakt.

Alex

Titelbild:  Launchpresso on Unsplash

#Montagsliebhaber

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