Emotionalisierung von Marken - Aktuelle Herausforderungen

Emotionalisierung von Marken – Aktuelle Herausforderungen

Warum ist die Emotionalisierung von Marken so wichtig? Gerade für den Erfolg von Marketingmaßnahmen und Werbekampagnen ist es entscheidend, den Nutzer nachhaltig zu erreichen. Wir müssen lernen, unsere Zielgruppe nicht einfach nur irgendwie anzusprechen, sondern ihnen eine Möglichkeit bieten, sich emotional an eine Marke zu binden. Emotionalisierung von Marken bedeutet, dass wir uns von Werbung über reine Produktdetails distanzieren müssen. Es ist viel mehr die Markenidentität und der Kern unseres Schaffens, den wir nach außen transportieren müssen. Der Kunde und Nutzer von heute möchte sich mit Marken und Unternehmen, mit denen er interagiert, solidarisieren und verbunden fühlen.

Wollen wir also langfristig Zielkunden ansprechen und an die Marke binden, müssen wir ihnen genau dieses emotionale Bindeglied bieten. Schauen wir uns also in diesem Beitrag an, worum geht es, wenn wir von emotionalem Marketing und Markenaufbau sprechen. Ziel ist es herauszufinden, wie wir mit der Emotionalisierung von Marken unsere Werbemaßnahmen sowie Kommunikation nach außen, aber auch nach innen gezielt für den Unternehmenserfolg einsetzen können. Steigen wir aber nun ein ins Thema und schauen, was du für deine Marke mitnehmen kannst.

Kundenbindung mit Herz

Wie kann eine Marke in heutiger Zeit Kunden an sich binden? Emotionalisierung von Marken und im Speziellen emotionale Bindung von Kunden sind besonders aktuell ein wichtiges Thema. Ganz getreu dem Motto “Kundenbindung mit Herz und Verstand” setzten bereits viele Markenmanager darauf, Kunden über Emotionen und Gefühle zu gewinnen. Große Hersteller der Autoindustrie machen es in ihren Werbespots vor. Aber auch andere Branchen setzen bereits darauf. Kennst du den aktuellen Werbespot zur Weihnachtszeit vom Discounter Penny? Ich versinke dir hier das Video dazu auf dem Youtube-Kanal von Penny. Dieser Werbespot nimmt gezielt Bezug auf die aktuelle Situation, in der wir uns befinden. Jeden im klar, das wir uns alle nichts mehr als Gesundheit und Schutz für unsere liebsten wünschen.

Aber gerade für Kinder und Jugendliche wünschen wir uns alle nicht nur mehr Normalität, sondern Freiheit, die Freiheit, sich zu entwickeln, Erfahrungen zu machen und daraus für das weitere Leben zu profitieren. Wir alle brauchen ein Weihnachtswunder, der glaube daran, das es wieder eine bessere Zeit geben wird. Das Ganze in den Kontext einer Mutter und Sohn Beziehung in der Szenerie am Esstisch zu setzen, ergreift einfach das Herz. Das ganze mit einem Gewinnspiel zu kombinieren, das nicht nur einfach irgendwelche Preise verlost sondern “Unvergessliche Momente” triggert die emotionale Ebene noch zusätzlich. Strategisch gehören Gewinnspiele und auch Rabattaktionen im Marketing zum festen Mix dazu.

Diese können unter einem Motto wie beispielsweise Penny es gewählt hat “Eure Zeit” zu einem Kundenerlebnis werden nicht nur zu einem reinen Einkaufsvorteil.

Ich glaub, du verstehst, worauf ich hinaus möchte. Es ist wichtig, Nutzer und Kunden an dem Punkt abzuholen, wo sie im Leben stehen. Ihr Bedürfnisse nicht nur in der Produktplanung, sondern auch in der Erlebnisplanung umzusetzen. Kunden kaufen längst nicht mehr nur ein Produkt, sie kaufen Marken. Dazu gehen sie meist nicht in den nächstbesten Laden, sondern sie bevorzugen das Geschäft, wo sie das meiste Vertrauen zu haben und viel wichtiger, wo sie das Einkaufserlebnis haben, was sie erwarten. Das Emotionalisieren von Marken ist nicht auf das Einzel Produkt zu reduzieren, sondern auf das gesamte Erlebnis drumherum. Markenführung ist etwas Ganzheitliches und Bereichsübergreifendes, da ist das einzelne Produkt am Ende nur ein Bindeglied von vielen.

Was ist emotionales Marketing?

Kaufentscheidungen werden längst nicht mehr rational getroffen. Im Bezug auf das emotionale Marketing geht es darum, Emotionen gezielt einzusetzen, um eine Marke nachhaltig am Markt zu positionieren. Dabei wird ein Angebot, Produkt oder eine Dienstleistung über das gezielte Auslösen von Empfindungen vermarktete. Über den ersten Kontaktpunkt hinaus wird mit regelmäßiger Neuansprache dieser Gefühlszustand aufrecht gehalten und in eine nachhaltige starke Kundenbindung geführt. Kunden möchten eine Marke empfinden, fühlen und erleben all das kann über Storytelling, Content Marketing oder Social Media Auftritt und vieles mehr passieren. Wichtig ist es, für eine stabile emotionale Bindung, Präsenz und Beständigkeit zu zeigen.

Es gibt heut zu Tage im Marketing genügend Formate und Möglichkeiten, die wir nutzen können, den Nutzer mit auf ihn gezielten Botschaften zu erreichen.

Emotionalisierung von Marken mit Erlebniskommunikation

Als Erstes müssen wir begreifen, das Emotionen eine zentrale handlungssteuernde Wirkung haben. Unternehmen müssen lernen, wie sie die Wahrnehmung der emotionalen Erregung beim Nutzer und Kunden gezielt anregen können. Wir müssen mit der Kommunikation und der Interaktion die Marke und Emotionen zusammenbringen und letztlich in die Gefühlswelt der Nutzer zu integrieren. Nutzer und Kunden sollen an allen Berührungspunkten der Marke ein positives Erlebnis haben. Emotionen sind im Grunde etwas sehr Persönliches und vor allem Individuelles. Jeder Mensch empfindet anders und nimmt Situation und Dinge anders wahr. Jedoch können wir diese in der Markenführung ganz gezielt stimulieren, das Kaufverhalten positiv beeinflussen.

Über die Emotionalisierung von Marken erschaffen wir mit einer zielgerichteten Erlebniskommunikation ein markenspezifisches Reaktionsmuster. Für die Erlebniskommunikation bedeutet dies die gewünschte Emotion, die der Kunde empfinden soll mit der richtigen Geschichte um das Produkt herum in Einklang zu bringen.

Eine Marke erlebbar machen

Die Emotionalisierung von Marken bedeutet, diese besonders erlebbar zu inszenieren. Kunden und Nutzer wünschen sie Marken, mit denen sie sich identifizieren können. Das Emotionalisieren einer Marke macht diese greifbar und bringt ein hohes Maß Vertrauenswürdigkeit mit sich. Marken, die für Nutzer und Kunden greifbar sind, bauen ganz unterbewusste eine emotionale Bindung auf. Emotionale Bindung bedeutet vor allem, das wir eine bestimmte Empfindung und Assoziation langfristig in unserem Gedächtnis abspeichern und bei Kontakt präsent haben.

Das bildet die Grundlage für viele unserer Kaufentscheidungen. Eine Marke, die für uns präsent und greifbar ist, beeinflusst uns unterbewusst schon so das Kaufentscheidungen letztlich längst vor einer rationalen Abwägung getroffen werden. Alles, was wir dazu brauchen, sind positive Erlebnisse, Erfahrungen und Empfindungen. Die Emotionalisierung von Marken bedeutet in diesem Zusammenhang, Produkte und Angebote mit positiven emotionalen Empfindungen aufzuladen. Starke Marken sind ein Erfolgsfaktor für das Unternehmen.

Aktuelle Herausforderungen

Marken bekommen für Unternehmen eine immer größere Relevanz sie bilden heutzutage die zentralen Werte der Unternehmen. Die Bedeutung der Marke wird auch in Zukunft noch weiter steigen, da sind sich alle einig. Dennoch ist vermehrt zu beobachten, dass der immaterielle Vermögenswert und der langfristige Vorteil einer Marke für viele Unternehmen noch schwer greifbar ist. Der Wert einer Marke lässt sich schwer in Zahlen oder Automatismen darstellen. Die Herausforderung liegt darin, eine Marke nicht mehr nur über Markenartikel zu definieren, es geht in der Markenführung heutzutage umso viel mehr.

Der Wert liegt nicht darin, ein Portfolio mit einer Anzahl X an Markenartikeln zu führen, sondern das geschaffene Markenerlebnis langfristig in Kundenstärke und Kundenbindung umzusetzen. Hier kommt wieder die Emotionalisierung von Marken zu Trage. Kunden und Nutzer wollen im Kaufprozess mit Marken interagieren, eine Marke muss greifbar und erlebbar werden. Wir stehen hier vor der großen Herausforderung, dass wir es mit einer Generation Konsumenten zu tun haben, die wir als Erlebnisgesellschaft bezeichnen können. Die Emotionalisierung von Marken bietet Unternehmen in der Summe ganz neue Erfolgspotenziale.

Konsequenz für die Markenführung

Für den langfristigen Erfolg von Marken ist es wichtig, ihre Wirkung auf das aktuelle Kaufverhalten der Kunden zu verstehen. Nur so kann auch auf lange Sicht die Marke ihre Ziele erreichen und Erfolgspotenziale voll ausschöpfen. Der Nutzer und Kunde entscheidet letztlich über den erfolg und Wachstum einer Marke und aus dieser Sichtweise sollte Markenführung heute passieren. Der Fokus der Markenführung muss sich zwingend auf das Kundenverhalten verlagern, um langfristig am Markt bestehen zu können.

Fazit

Wir all Erkennen bereits bei vielen Produkten in unserem Alltag, das wir diese mit einem bestimmten Gefühl verbinden. Welches Produkt und Gefühl fällt dir auf Anhieb ein? Würdest du sagen, dass du dich emotional dazu hingezogen fühlst? Wenn ja, was genau stärkt deine Bindung an diese Marke? Kannst du diese aus gleicher Sicht auch auf dein Angebot übertragen? Was glaubst du stärkt da die Bindung? Werbung vermittelt uns schon seit der Kindheit, das wir eine bestimmte Erwartungshaltung an ein Produkt haben können. Spiel, Spaß und Spannung mit dem Kinder Überraschungsei suggerierte uns immer schon, das man von dem Konsum, von süßen Freude und Spaß erwarten kann.

Genauso wie wir heute das Autofahren mit einem Gefühl von Freiheit und Lebensgefühl assoziieren. Große Brauereien bringen ihr Produkt mit dem Gefühl von Geselligkeit und Freundschaft in Verbindung. Du siehst. Emotionen können ganz unterschiedlich sein. Aber sie sind ein gezieltes Gefühl, das über die Marke angefeuert wird. All diese Emotionen können richtig ausgespielt über Jahre in den Köpfen der Nutzer und Kunden verankert werden.

Hast du noch Fragen?

Wie bist du zu diesem Thema gekommen, glaubst du daran, das emotionale Kundenbindung langfristig wichtig ist? Oder bist du eher skeptisch und hältst an klassischen Werbemaßnahmen fest? Ich frage aus reiner Neugier, denn immer wieder erlebe ich das ganz oft an klassischen Werbeinhalten, aber auch Wirtschaftsmodellen festgehalten wird. Für mich ist es spannend zu beobachten, wie Unternehmen, Kommunikation und Kaufverhalten sich verändern und wie ganz neue Rahmenbedingungen geschaffen werden. Berichte mir gerne, was du für deine Marke mitgenommen hast und was du vielleicht für dein eigenes Storytelling umsetzen wirst.

Wie immer freue ich mich auf den Austausch mit dir, gerne in den Kommentaren oder per Mail über meinen Kontakt.

Bleib gesund!

Alex

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