Moodboard 
Mehr als nur eine Collage

Ein Moodboard ist vielmehr als nur eine Collage mit aufgeklebten Zeitungschnipseln. Sowie wir es aus unseren Schulzeiten noch kennen. Der Begriff Moodboard kommt folglich aus dem englischen. Er kann mit Stimmungstafel übersetzt werden. Im Grunde ist es genau das. Du kannst das Moodboard nutzen eine Stimmung oder Empfindung wieder zu geben. Kürzlich habe ich im Netz diesen Satz gelesen. Er bringt das Konzept Moodboard perfekt auf den Punkt.

“Moodboard – Das Design vor dem Design”

Bevor ich richtig loslege mit einem Auftrag sammele ich immer alle Informationen und Inspirationen. Danach erstelle ich aus all den gesammelten Materialien ein Moodboard. Schließlich möchte ich einen Überblick bekommen. Das Moodboard hilft mir Klarheit zu finden. Manche Ideen muss man im gesamten betrachten. Erst dann lege ich erste Entwürfe an. Ziel ist es visuell eine bestimmte Atmosphäre zum Ausdruck zu bringen. Grobe Ideen können verfeinert und indem detaillierter ausgearbeitet werden. Hierdurch liegt der Fokus hauptsächlich auf den Anmutungsqualitäten. Atmosphäre und Emotion spielen dabei die größte Rolle. Anwendungsmöglichkeiten sind im Bereich der Innenarchitektur sowie der Grafik und Webgestalltung zu finden. Ebenso zu finden bei Werbung und Konzeptionierung von Projekten.

Anhand von Portraitfotos kann man beispielsweise die  Zielgruppe heraus arbeiten und bildlich Präsentieren. Innenarchitekten zum Beispiel können so obendrein verschiedene Materialien in einem Designkonzept visuell und haptisch darstellen. Haptik spielt schließlich eine große Rolle. Für manche Menschen ist eine Idee erst mit haptischem berühren greifbar. Mit anderen Worten es schadet nicht die Moodboard Präsentation ganz klassisch mit aufgeklebten Materialen zu gestalten. Wie wir es von Plattformen wie Instagram oder Pinterest kennen sind wir Menschen sehr visuell geprägt.

Um für deinen Kunden ein passendes Design Konzept auszuarbeiten solltest du seinen Stil genau kennen. Das heißt welche Farben, Designelemente, genauso wie typografische Vorlieben und Muster bevorzugt er? Hierdurch hast du direkt einen Anhaltspunkt um mit dem Moodboard zu starten. Im Folgenden ist es hilfreich sein Kunden direkt von Anfang an mit in den Designprozess einzubeziehen. Anhand des Moodboards könnt ihr die Richtung des Projektes besprechen. Hierdurch werden Enttäuschungen zu einem späteren Zeitpunkt in der Projektphase zu vermeiden.

“Chaos beim entwickeln von Ideen vermeiden”

Für was steht dein Unternehmen?

Bei dem Moodboard das ich für ein Unternehmen anlege sind die Kernwerte des Unternehmens mein erster Anhaltspunkt. Zuerst erarbeite ich zusammen mit dem Kunden 3-5 Kernwerte. Dementsprechend wichtig ist womit er sich von anderen in der Branche abhebt. Anders ausgedrückt was ist das Alleinstellungsmerkmal. Kleiner Tipp vermeide hierzu Wörter wie innovativ, Qualitätsbewusst oder Nachhaltig und ähnliche. Solche Begriffe sind viel zu Allgemein gehalten. Sie passen inzwischen zu fast jedem zweiten Unternehmen. Ein Unternehmen sollte seine Werte entsprechend etwas spezifischer definieren. Viele Gründer unterschätzen wie wichtig es ist seine Kernwerte zu kennen.

Hast du deinen Wunschkunden klar definiert?
Mit dem Moodboard kannst du ihn visuell darstellen.
Besonders nützlich auch für Präsentationszwecke.

Zu den drei ausgewählten Kernwerten suche ich passende Bilder heraus. Diese sollen das Unternehmen am besten wieder geben. Ich befasse mich schließlich mit der Farbpallette und lege mögliche Kombinationen fest. Beim Anordnen einzelner Elemente im Moodboard gibt es keine festen Regeln. Bevor ich dann einen Brandguide erstelle sammeln ich im Moodboard alle wichtigen Fakten und Inspirationen.

Hilfreiches Tool für ein digitales Moodboard

Was ich dir an Tools sehr empfehlen kann ist die App Milanote. Ganz einfach über die Webseite von Milanote installieren und loslegen. Kann aber je nachdem auch einfach über den Webbrowser genutzt werden. Milanote bietet Möglichkeiten Bilder, ebenso wie Texte und Links einzufügen. Diese können dann später verschieden angeordnet werden. In der kostenfreien Variante kannst du 100 verschiedene Elemente hinzufügen. Später kannst du dein Board einfach als .pdf exportieren. Ideal wenn du dein Moodboard mit jemand anderem teilen möchtest.

Plane deine kreativen Projekte mit Milanote

Im Grunde genommen gibt es Digital schon sehr einfache Möglichkeiten ein Moodboard zu erstellen. Einfache Zeichenprogramme in die man Schriften und Bilder einfügen kann reichen. Das ist kein großes Photoshop Hexenwerk. Vielmehr wichtig ist das Ziel welches zum Ausdruck kommen soll. Es spiel keine Rolle ob man sich für die Analoge oder Digitale Variante entscheidet. Ich gehöre mittlerweile zu denjenigen die viel digital machen. Manchmal müssen es dann trotzdem die guten alten Zeitungsschnipsel sein.

Ich hoffe ich konnte dir einen kleinen Einblick geben. Wie man bei einem neuen Designauftrag loslegt. Nun lass deine Kreativität raus! Versuch es mal selbst und erstelle ein Moodboard. Anfänglich könntest du mit einer Collage für deinen nächsten Urlaub starten. Oder du versucht es mit deiner Business Idee. Kennst du deine Unternehmenswerte und Ziele? Probier es mit ein zwei wichtigen Punkten. Es gibt viele Möglichkeiten ein Moodboard in deinen Gründungs Prozess zu intrigieren. Du kannst es auch für den Entstehungsprozess deines neuen Produktes nutzen. Inspiration sammeln oder dir Klarheit über das Design verschaffen.

Lass mir doch gerne mal einen Kommentar da. Was war dein letztes Moodboard? Bist du eher der digitale oder der analoge Typ?

Kreative Grüße

Artikel veröffentlicht am: 07.03.2018

Alex

Blog Themen

In diesen vier Kategorien, findest du weitere spannende Blogbeiträge aus dem Bereich Social Media Marketing und Markenaufbau. Schau regelmäßig vorbei und lass dich inspirieren oder abonniere den Newsletter um keinen Beitrag zu verpassen.

Social Media

Branding

Montagsbuero

Markenaufbau

Pin It on Pinterest

Share This