DSGVO-konforme Landing Pages mit HubSpot

Wie erstellen KMU DSGVO-konforme Landing Pages mit HubSpot – ohne Agentur und ohne Entwickler?

KMU können mit dem Landing-Page-Tool von HubSpot conversion-starke Seiten ohne Agentur und ohne Entwickler erstellen. DSGVO-Konformität entsteht dabei nicht automatisch, sondern durch korrekte Einstellungen, saubere Einwilligungen und klare Prozesse. Entscheidend ist eine integrierte Lösung, die Erstellung, Datenerfassung und Weiterverarbeitung bündelt; der Funktionsumfang hängt vom gebuchten Plan ab.

Warum Landing Pages für KMU ein zentrales Marketing-Instrument sind

Landing Pages erfüllen im Marketing eine klar definierte Aufgabe: Sie bündeln ein konkretes Angebot auf einer eigenständigen Seite und führen Besucher gezielt zu einer Handlung. Im Gegensatz zu klassischen Webseiten, die informieren, navigieren oder ein Unternehmen insgesamt darstellen, sind Landing Pages bewusst reduziert. Ein Thema, ein Nutzenversprechen, ein Ziel. Gerade für kleine und mittlere Unternehmen ist diese Klarheit entscheidend. Marketing im Mittelstand findet selten nebenbei statt, sondern meist anlassbezogen: eine Messe, eine Kampagne, ein neues Angebot oder ein digitales Event. Landing Pages schaffen in diesen Szenarien einen klaren Ankerpunkt, an dem Maßnahmen messbar werden – unabhängig von der restlichen Website-Struktur.

HubSpot Landing Pages für KMU

In der Praxis zeigt sich jedoch: Viele KMU nutzen Landing Pages zwar punktuell, aber nicht systematisch. Häufig werden Seiten extern erstellt, mehrfach abgestimmt oder technisch aufwendig eingebunden. Das kostet Zeit und macht Marketing unnötig träge. Gleichzeitig fehlt oft die saubere Trennung zwischen Kampagne, Datenerfassung und interner Weiterverarbeitung. Auffällig ist dabei, dass die größten Herausforderungen selten im Design liegen. Moderne Landing Pages lassen sich heute optisch solide umsetzen. Kritischer sind drei andere Faktoren: Zeit, klare Zuständigkeiten und Datenschutz.

  • Wer erstellt die Seite?
  • Wer pflegt sie?
  • Wer darf auf die Daten zugreifen?
  • Werden Einwilligungen korrekt eingeholt und dokumentiert werden?

Genau hier gewinnen integrierte Landing-Page-Lösungen an Bedeutung. Sie helfen nicht primär dabei, schönere Seiten zu bauen, sondern Prozesse zu vereinfachen. Für KMU bedeutet das vor allem weniger Abstimmungsschleifen, klarere Verantwortlichkeiten und eine bessere Nachvollziehbarkeit von Marketing-Aktivitäten – ohne zusätzliche Tool-Landschaften oder technische Abhängigkeiten.

Mehr Hintergrund zu HubSpot Landing Pages:

Wenn du dir einen Überblick verschaffen möchtest, wie HubSpot Landing Pages technisch aufgebaut sind und welche Einsatzmöglichkeiten es gibt, findest du hier eine kompakte Einführung direkt beim Anbieter.

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Welche Anforderungen KMU an DSGVO-konforme Landing Pages erfüllen müssen

Landing Pages gehören zu den datenschutzrechtlich sensiblen Bereichen im Online-Marketing. Sie dienen fast immer dazu, personenbezogene Daten zu erfassen. Bereits ein einfaches Kontaktformular, eine Event-Anmeldung oder ein Download-Angebot reicht aus, um in den Anwendungsbereich der DSGVO zu fallen.

Für KMU ist dabei entscheidend zu verstehen, dass DSGVO-Konformität nicht automatisch durch den Einsatz eines Tools entsteht. Sie ergibt sich immer aus dem Zusammenspiel von technischer Umsetzung, organisatorischen Prozessen und rechtlichen Rahmenbedingungen. Software kann dabei unterstützen, ersetzt jedoch keine rechtliche Verantwortung oder Prüfung.

Zentrale DSGVO-Anforderungen bei Landing Pages

Unabhängig vom eingesetzten System müssen KMU bei Landing Pages insbesondere folgende Anforderungen berücksichtigen:

  • Transparenz: Nutzer müssen klar und verständlich darüber informiert werden, welche personenbezogenen Daten erhoben werden, zu welchem Zweck dies geschieht und wie lange die Daten gespeichert werden. Diese Informationen müssen leicht zugänglich sein, etwa über einen Datenschutzhinweis in unmittelbarer Nähe zum Formular.
  • Einwilligung: Personenbezogene Daten dürfen nur verarbeitet werden, wenn eine gültige Rechtsgrundlage vorliegt. In vielen Marketing-Szenarien ist dies eine freiwillige, informierte und aktive Einwilligung. Diese darf weder vorausgewählt noch versteckt sein und muss eindeutig dokumentiert werden.
  • Zweckbindung: Erhobene Daten dürfen ausschließlich für den Zweck genutzt werden, der bei der Datenerhebung angegeben wurde. Daten aus einer Landing Page für ein Whitepaper dürfen beispielsweise nicht automatisch für weitere Marketingmaßnahmen verwendet werden, sofern dafür keine zusätzliche Einwilligung vorliegt.

Diese Anforderungen gelten unabhängig davon, ob Landing Pages intern oder extern erstellt werden. Für KMU ist daher besonders wichtig, Landing Pages nicht isoliert zu betrachten, sondern als Bestandteil eines übergeordneten Marketing- und Vertriebsprozesses. Entsprechend müssen interne Zuständigkeiten, Zugriffsrechte und Abläufe klar geregelt sein. Nur wenn klar ist, wer Daten verarbeitet, nutzt und pflegt, lässt sich Datenschutz dauerhaft und praxisnah umsetzen. In diesem Kontext wird deutlich: DSGVO ist weniger eine technische Hürde als eine organisatorische Aufgabe, die eng mit der Struktur des Marketings verknüpft ist.

Landing Pages mit HubSpot erstellen – was technisch möglich ist

Das Landing-Page-Tool von HubSpot ist Teil der HubSpot-Plattform und richtet sich an Marketing-Teams, die Landing Pages eigenständig erstellen, verwalten und in bestehende Marketing-Prozesse einbinden möchten. Der Fokus liegt dabei weniger auf maximaler Designfreiheit, sondern auf einer strukturierten und prozessorientierten Umsetzung. Landing Pages werden über einen visuellen Editor erstellt. Inhalte lassen sich modular aufbauen, anpassen und veröffentlichen, ohne dass Programmierkenntnisse erforderlich sind. Damit können KMU Landing Pages intern umsetzen, kurzfristig ändern und kampagnenbegleitend weiterentwickeln – ein klarer Vorteil gegenüber extern erstellten Seiten oder statischen Weblösungen.

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Ein zentrales Element ist die direkte Integration von Formularen. Diese sind technisch mit der Plattform verbunden und ermöglichen eine strukturierte Erfassung von Kontaktdaten. Anfragen müssen nicht manuell aus verschiedenen Systemen zusammengeführt werden, sondern liegen zentral vor. Das vereinfacht interne Abläufe und reduziert Fehlerquellen im Marketing-Alltag. Wichtig ist jedoch eine realistische Einordnung: HubSpot ist kein klassischer Website-Baukasten für beliebige Individualprojekte. Sehr spezielle Layouts oder hochgradig individuelle Design-Anforderungen können zusätzliche Anpassungen oder externe Unterstützung erfordern. Für typische Marketing-Anwendungsfälle im Mittelstand ist der Funktionsumfang jedoch ausreichend ausgelegt.

HubSpot-Pläne und Landing-Page-Funktionen im Überblick

Welche Funktionen konkret zur Verfügung stehen, hängt vom gebuchten HubSpot-Plan ab. HubSpot unterscheidet dabei grundsätzlich zwischen Starter-, Professional- und Enterprise-Tarifen. Im kostenlosen HubSpot-Account sind Landing Pages nur stark eingeschränkt verfügbar. Für einen erweiterten Funktionsumfang ist mindestens ein kostenpflichtiger Tarif erforderlich.


HubSpot-PlanLanding Pages erstellenFormulare integrierenErweiterte Analyse & Automatisierung
Kostenloser Account
Starter-Tarifeingeschränkt
Professional-Tariferweitert
Enterprise-Tarifumfangreich


Diese Übersicht dient der Einordnung und ersetzt keine tarifbezogene Detailprüfung. Der Funktionsumfang kann sich je nach HubSpot-Produkt und gebuchtem Paket unterscheiden. Grundsätzlich gilt jedoch: Mit höheren Tarifen erweitern sich vor allem die Möglichkeiten zur Analyse, Automatisierung und systematischen Einbindung von Landing Pages in umfassendere Marketing-Prozesse. Für KMU ist deshalb entscheidend, vorab den eigenen Bedarf zu klären. Wer einzelne Kampagnen abbilden möchte, kommt mit grundlegenden Funktionen aus. Wer Landing Pages dauerhaft und strukturiert in sein Marketing integriert, profitiert in der Regel von erweiterten Funktionen höherer Tarife.

👉 Hier findest du alle Tarife und Produkte im Überblick

DSGVO-relevante Funktionen von HubSpot Landing Pages

Wenn KMU Landing Pages zur Leadgenerierung nutzen, steht schnell mehr auf dem Spiel als nur Conversion: Mit jedem Formularfeld werden personenbezogene Daten erhoben – und damit sind Datenschutz, Einwilligungen und interne Zugriffe sofort ein operatives Thema. HubSpot stellt dafür Funktionen bereit, die eine DSGVO-bewusste Umsetzung unterstützen.

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Einwilligung und Transparenz direkt am Formular

HubSpot ermöglicht es, Formulare mit Hinweis- und Einwilligungsinformationen auszustatten. Dazu gehören u. a. Consent-Optionen und – je nach Konfiguration – zusätzliche Checkboxen, über die Besucher*innen verschiedenen Kommunikationsarten zustimmen können. Damit lassen sich Einwilligungen strukturiert erfassen, statt sie „irgendwie“ in Freitexten zu verstecken.

Double-Opt-in für E-Mail-Anmeldungen

Für E-Mail-Marketing ist Double-Opt-in in Deutschland der etablierte Standard, um Einwilligungen rechtssicher zu dokumentieren und Missbrauch zu vermeiden. Auch wenn die DSGVO das Verfahren nicht ausdrücklich vorschreibt, ist Double-Opt-in im Zusammenspiel mit dem deutschen Wettbewerbsrecht (UWG) faktisch notwendig, um Einwilligungen nachweisbar und belastbar abzusichern.

HubSpot bietet die Möglichkeit, Double-Opt-in für E-Mail-Anmeldungen zu nutzen. Darüber hinaus beschreibt HubSpot sogenannte „erweiterten Double-Opt-in-Funktionen“, mit denen sich Double-Opt-in gezielt für bestimmte Formulare oder Seiten konfigurieren lässt. Diese erweiterten Funktionen sind laut HubSpot an bestimmte Subscriptions gebunden, etwa im Marketing Hub Professional oder Enterprise.

Cookie-Consent und Tracking-Einwilligung

Landing Pages sind in der Praxis oft mit Tracking verbunden (z. B. um Kampagnen auszuwerten). HubSpot nennt im Kontext Datenschutz/Compliance auch Cookie-Tracking-Consent-Banner, die regional anpassbar sind. Das ist vor allem für KMU relevant, die Marketing messbar machen möchten, ohne die Einwilligungslogik zu ignorieren.

Rechtsgrundlage und Kommunikations-Einwilligungen dokumentieren

HubSpot führt im Compliance-Kontext außerdem Funktionen wie die rechtlichn Grundlage für die Datenverarbeitung (Rechtsgrundlage/Einwilligungsbezug für Kommunikation) sowie Subscription-Einstellungen an. Für KMU ist das wichtig, weil „wir haben die E-Mail irgendwoher“ in deutschen Audits und bei Beschwerden keine gute Strategie ist.

Löschung und Datenhygiene (GDPR Delete)

Wenn Daten nicht mehr benötigt werden oder Betroffene Löschung verlangen, braucht es klare Prozesse. HubSpot nennt als Funktion „GDPR delete“, also die Möglichkeit, Datensatzdaten dauerhaft zu löschen. Das ersetzt keine Organisation – aber es ist die technische Voraussetzung, um Löschkonzepte überhaupt sauber umsetzen zu können.

Datenhosting und regionale Einordnung (EU/Deutschland)

Für viele deutsche KMU ist nicht nur wichtig, ob personenbezogene Daten technisch erfasst werden, sondern auch wo und wie diese Daten verarbeitet und gespeichert werden. Gerade aufgrund der strengeren europäischen Datenschutzanforderungen spielt die regionale Datenhaltung eine Rolle – insbesondere, wenn Unternehmen sensible Kundendaten in einem Cloud-System wie HubSpot verwalten. HubSpot betreibt Datenzentren in mehreren Regionen weltweit, darunter auch innerhalb der Europäischen Union (Deutschland). Das heißt: Ein HubSpot-Account kann so konfiguriert werden, dass Kundendaten in einem EU-Rechenzentrum in Deutschland gespeichert und verarbeitet werden.

Ob ein Account tatsächlich in der EU gehostet wird, hängt von mehreren Faktoren ab, unter anderem vom Zeitpunkt der Kontoerstellung und davon, ob ein kostenpflichtiger Plan (Starter, Professional oder Enterprise) gebucht wurde. Laut HubSpot-Dokumentation kann ein Datenzentrum-Standort im EU-Rechenzentrum nur dann ausgewählt oder migriert werden, wenn ein bezahltes Abonnement vorliegt.

Für Unternehmen bedeutet das:

  • Neukunden mit bezahlten Plänen können bei der Einrichtung häufig gleich einen EU-Hosting-Standort wählen.
  • Bestehende Accounts lassen sich unter bestimmten Voraussetzungen zu einem EU-Rechenzentrum migrieren, wenn ein kostenpflichtiger Plan aktiv ist.
  • Ohne kostenpflichtigen Plan ist eine Migration bzw. Auswahl des EU-Standorts in der Regel nicht möglich.

Wichtig ist dabei: Hosting in der EU allein reicht nicht aus, um DSGVO-Konformität zu garantieren. Es ist ein technischer Baustein innerhalb der Datenschutzstrategie, aber neben der Speicherregion zählen auch Einwilligungen, Zugriffsregelungen, Löschprozesse und organisatorische Maßnahmen zur DSGVO-Konformen Nutzung.

Landing Pages ohne Agentur und ohne Entwickler – realistisch für KMU?

Viele KMU verbinden das Thema Landing Pages noch immer mit externen Agenturen, langen Abstimmungsschleifen und zusätzlichen Kosten. In der Praxis liegt das jedoch oft weniger an der technischen Komplexität als an gewachsenen Arbeitsweisen. Moderne Marketing-Plattformen verändern diese Ausgangslage spürbar. Mit HubSpot lassen sich Landing Pages so aufsetzen, dass Marketing-Teams große Teile der Arbeit selbst übernehmen können. Der visuelle Editor ermöglicht es, Seiten zu erstellen, Inhalte anzupassen und Formulare einzubinden, ohne dass Programmierkenntnisse erforderlich sind. Für typische Kampagnen im Mittelstand – etwa Whitepaper, Events oder Angebotsseiten – ist das in der Regel ausreichend.

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Der eigentliche Vorteil liegt jedoch nicht allein in der Seitenerstellung. Entscheidend ist, dass Landing Pages direkt in bestehende Marketing-Prozesse eingebunden sind. Anfragen müssen nicht manuell weitergeleitet oder in andere Systeme übertragen werden. Das reduziert Abstimmungsaufwand und macht Marketing für KMU planbarer. Gleichzeitig ist eine realistische Abgrenzung wichtig. Ohne Agentur und ohne Entwickler bedeutet nicht, dass keinerlei externe Unterstützung sinnvoll sein kann. Bei sehr individuellen Designanforderungen, komplexen Kampagnenstrukturen oder rechtlichen Fragestellungen kann punktuelle Hilfe weiterhin notwendig sein. HubSpot nimmt KMU jedoch einen großen Teil der technischen Hürde ab.

Für viele Unternehmen ist genau diese Entlastung entscheidend. Landing Pages werden nicht mehr als Einzelprojekt betrachtet, sondern als wiederkehrendes Marketing-Instrument, das intern gepflegt und weiterentwickelt werden kann. Damit verschiebt sich der Fokus von der reinen Umsetzung hin zu strategischen Fragen: Welche Kampagnen sind sinnvoll? Welche Inhalte bringen Mehrwert? Und wie werden Anfragen intern sauber weiterverarbeitet?

Wer prüfen möchte, ob sich Landing Pages sinnvoll in die eigenen Marketing-Abläufe integrieren lassen, findet hier eine Übersicht über den Marketing Hub von HubSpot.

👉 Marketing Hub von HubSpot kennenlernen

Typische Anwendungsfälle aus dem KMU-Marketing

Im Mittelstand werden Landing Pages selten als dauerhaftes Website-Element genutzt, sondern vor allem dort, wo Marketingmaßnahmen klar abgegrenzt und zeitlich oder inhaltlich fokussiert sind. Genau dafür eignen sich Landing Pages besonders gut: Sie bündeln Inhalte, Datenerfassung und Zielsetzung auf einer eigenständigen Seite. Ein häufiger Anwendungsfall ist die Bereitstellung von Inhalten, etwa Whitepapern, Leitfäden oder Checklisten. Statt diese Inhalte frei auf der Website zu platzieren, nutzen KMU Landing Pages, um interessierten Personen den Download im Austausch gegen Kontaktdaten anzubieten. Der Vorteil liegt weniger in der Datensammlung selbst, sondern in der sauberen Trennung zwischen Informationsangebot und Kontaktaufnahme.

Auch Event- und Webinar-Anmeldungen gehören zu den klassischen Einsatzszenarien. Landing Pages ermöglichen es, Termine, Inhalte und Teilnahmebedingungen übersichtlich darzustellen und Anmeldungen strukturiert zu erfassen. Gerade bei wiederkehrenden Veranstaltungen hilft das, Marketing-Aktivitäten nachvollziehbar zu organisieren, ohne für jedes Event neue Unterseiten aufbauen zu müssen. Ein weiterer Anwendungsfall sind kampagnenbezogene Kontaktseiten, etwa für saisonale Angebote, neue Leistungen oder zeitlich begrenzte Aktionen. Statt Besucher durch die allgemeine Website zu führen, werden sie gezielt auf eine Seite geleitet, die sich ausschließlich mit dem jeweiligen Thema befasst. Das erleichtert sowohl die Kommunikation nach außen als auch die interne Auswertung.

Landing Pages sind kein Selbstzweck. Sie entfalten ihren Nutzen vor allem dann, wenn sie in bestehende Marketing- und Vertriebsprozesse eingebunden sind. Für KMU bedeutet das, Anwendungsfälle bewusst auszuwählen und Landing Pages dort einzusetzen, wo Struktur, Übersicht und Nachvollziehbarkeit einen echten Mehrwert bringen.

Vorteile integrierter Landing Pages im HubSpot-Marketing-Setup

Der größte Unterschied zwischen integrierten Landing Pages und isolierten Einzellösungen liegt nicht im Design, sondern im Zusammenspiel der Prozesse. Landing Pages in HubSpot sind Teil einer Plattform und keine eigenständigen Insellösungen.

Für KMU ergeben sich daraus vor allem folgende Vorteile:

  • Zentrale Datenhaltung: Kontaktdaten aus Landing Pages müssen nicht manuell in andere Systeme übertragen werden, sondern stehen direkt strukturiert zur Verfügung.
  • Klare Zuständigkeiten: Marketing-Teams arbeiten in einem System, statt mehrere Tools parallel zu pflegen oder externe Schnittstellen zu koordinieren.
  • Bessere Nachvollziehbarkeit: Kampagnen, Inhalte und Anfragen lassen sich einfacher zuordnen und auswerten, ohne Medienbrüche zwischen einzelnen Tools.
  • Weniger Tool-Komplexität: Statt zusätzlicher Landing-Page-Software wird eine bestehende Plattform genutzt, was Pflegeaufwand und Abstimmungen reduziert.
  • Skalierbarkeit für wachsende KMU: Landing Pages lassen sich bei Bedarf systematisch erweitern und in größere Marketing-Prozesse einbinden, ohne die technische Basis zu wechseln.

Gerade für KMU, die Marketing nicht als Einzelmaßnahme, sondern als wiederholbaren Prozess verstehen, ist diese Integration ein zentraler Faktor. Sie schafft Ordnung und Übersicht – ohne den Anspruch, Marketing vollständig zu automatisieren oder zu vereinfachen.

Für welche KMU sich HubSpot Landing Pages besonders eignen

Nicht jedes Unternehmen hat die gleichen Anforderungen. HubSpot Landing Pages spielen ihre Stärken vor allem dort aus, wo Marketing strukturiert und wiederholbar gedacht wird.

Besonders geeignet für:

  • KMU mit regelmäßigem Kampagnenmarketing z. B. Whitepaper, Events, Webinare oder themenspezifische Aktionen.
  • Kleine Marketing-Teams mit klaren Zuständigkeiten die Landing Pages eigenständig erstellen, anpassen und pflegen möchten.
  • Unternehmen mit Fokus auf Prozessklarheit bei denen Datenerfassung, Nachverfolgung und interne Weiterverarbeitung sauber organisiert sein sollen.
  • Wachsende KMU die Landing Pages nicht als Einzelmaßnahme, sondern als festen Bestandteil ihres Marketing-Setups nutzen wollen.

Weniger geeignet für:

  • Sehr einfache Webpräsenzen ohne aktives Marketing bei denen einzelne Kontaktformulare ausreichen.
  • Projekte mit stark individualisierten Design- oder Sonderanforderungen, die weit über typische Marketing-Seiten hinausgehen.
  • Unternehmen ohne interne Kapazitäten, um Inhalte, Einwilligungen und Prozesse regelmäßig zu prüfen und zu pflegen.

Die Entscheidung für HubSpot Landing Pages ist damit weniger eine Frage der Unternehmensgröße als der Marketing-Reife. Wer Marketing als wiederkehrenden, strukturierbaren Prozess versteht, profitiert stärker als Unternehmen, die lediglich punktuelle Online-Präsenz benötigen.

Häufige Fragen zu HubSpot Landing Pages

Sind HubSpot Landing Pages DSGVO-konform?

HubSpot stellt Funktionen bereit, die eine DSGVO-bewusste Nutzung von Landing Pages unterstützen, etwa Einwilligungsoptionen in Formularen, Double-Opt-in-Funktionen und Möglichkeiten zur Datenlöschung. Die tatsächliche DSGVO-Konformität ergibt sich jedoch immer aus der konkreten Umsetzung, den verwendeten Texten und den internen Prozessen des Unternehmens. Ein Tool allein garantiert keine Rechtskonformität.

Benötigt man Entwickler für HubSpot Landing Pages?

Für die Erstellung und Pflege typischer Landing Pages sind in der Regel keine Entwickler erforderlich. HubSpot bietet einen visuellen Editor, mit dem Inhalte modular aufgebaut und angepasst werden können. Bei sehr individuellen Design- oder Sonderanforderungen kann technische Unterstützung dennoch sinnvoll sein.

In welchem HubSpot-Plan sind Landing Pages enthalten?

Landing Pages sind nicht im kostenlosen HubSpot-Account enthalten. Sie stehen ab einem kostenpflichtigen Tarif zur Verfügung, etwa ab dem Starter-Tarif. Der konkrete Funktionsumfang – insbesondere in den Bereichen Analyse und Automatisierung – hängt vom gebuchten Plan (Starter, Professional oder Enterprise) ab.

Eignen sich HubSpot Landing Pages für kleine Unternehmen?

Ja, insbesondere für kleine Unternehmen mit klaren Marketing-Zielen und begrenzten Ressourcen können HubSpot Landing Pages sinnvoll sein. Voraussetzung ist, dass Landing Pages nicht isoliert eingesetzt werden, sondern in bestehende Marketing- und Vertriebsprozesse eingebunden sind.

Ist Double-Opt-in bei HubSpot Landing Pages verpflichtend?

Die DSGVO schreibt Double-Opt-in nicht ausdrücklich vor. In Deutschland ist es jedoch für E-Mail-Marketing der anerkannte Standard, um Einwilligungen rechtssicher nachzuweisen und rechtliche Risiken zu minimieren. HubSpot bietet entsprechende Double-Opt-in-Funktionen, deren Umfang je nach Tarif variiert.

Wo werden Daten bei HubSpot gespeichert?

HubSpot betreibt Rechenzentren in mehreren Regionen, darunter auch in der Europäischen Union (Deutschland). Ob ein Account in einem EU-Rechenzentrum gehostet wird, hängt unter anderem vom Zeitpunkt der Einrichtung und von einem aktiven kostenpflichtigen Tarif ab. Die Hosting-Region allein stellt jedoch keine vollständige DSGVO-Konformität sicher.



Fazit: Landing Pages mit HubSpot strategisch einsetzen

Landing Pages sind für KMU kein kurzfristiges Marketing-Werkzeug, sondern ein zentrales Element, um digitale Maßnahmen strukturierter und nachvollziehbarer umzusetzen. Entscheidend ist dabei weniger die einzelne Seite als der Kontext, in dem sie eingesetzt wird. Landing Pages entfalten ihren Nutzen vor allem dann, wenn sie Teil eines klar definierten Marketing-Prozesses sind – mit festen Zuständigkeiten, sauberer Datenerfassung und klaren Regeln für die Weiterverarbeitung von Anfragen. HubSpot bietet dafür eine integrierte technische Grundlage. Landing Pages lassen sich ohne Entwickler erstellen, Formulare sind direkt angebunden und Daten werden zentral verwaltet.

Gleichzeitig zeigt sich: Technik allein löst keine strukturellen Probleme. DSGVO-Konformität entsteht nicht automatisch durch ein Tool, sondern durch bewusste Konfiguration, geprüfte Texte und klare interne Abläufe. Gerade für den Mittelstand liegt der Mehrwert deshalb weniger in einzelnen Funktionen als in der Reduktion von Komplexität. Wer bisher mit mehreren Einzellösungen gearbeitet hat, profitiert von klareren Prozessen, weniger Schnittstellen und besserer Nachvollziehbarkeit. Gleichzeitig setzt der Einsatz integrierter Landing Pages voraus, dass Marketing als wiederholbarer Prozess verstanden wird – nicht als einmalige Maßnahme. Für KMU bedeutet das: HubSpot Landing Pages sind kein Allheilmittel, aber ein solides Werkzeug, um Marketing systematischer zu organisieren.

Wer bereit ist, Prozesse zu definieren, Datenschutz ernst zu nehmen und Landing Pages strategisch einzubetten, schafft damit eine belastbare Grundlage für nachhaltiges digitales Marketing – ohne Agenturabhängigkeit und ohne unnötige technische Hürden.

Wenn du Landing Pages als festen Bestandteil deines Marketings einsetzen möchtest, kannst du dir HubSpot unverbindlich ansehen und prüfen, welche Funktionen für dein KMU relevant sind.

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